Haftpflichtversicherung Hund Bayern

In Bayern ist die Haftpflichtversicherung für Hunde aktuell nicht Pflicht. Ausschließlich Kampfhundehalter müssen eine Hundehaftpflicht abschließen. Ganz unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht sollte aber jeder Hundehalter für sich entscheiden, ob eine Hundehaftpflicht nicht dennoch sinnvoll ist. Zerkratzt der Hund bei Freunden die neue Glastüre oder beißt er ins schicke Ledersofa, so schreitet die Haftpflichtversicherung ein. Doch die Hundehaftpflicht ist vor allem dann ein absolutes Muss, wenn es um größere Schäden geht. Rennt ein Hund beispielsweise aus Angst auf eine Fahrbahn und verursacht einen Verkehrsunfall mit Personenschäden, so sind die Kosten deutlich höher als bei reinen Sachschäden in der Wohnung. Dadurch, dass eine Haftpflichtversicherung für Hunde schon ab 50 Euro erhältlich ist, sollte man hier nicht an der falschen Stelle sparen. Übrigens gibt es auch Rabatte für Mehrhundehalter.

Maulkorb- und Leinenpflicht in Bayern

Es gibt in Bayern keine generelle Leinenpflicht für Hundehalter. Hunde sind in Ortschaften in einem Radius von 20 Metern zu halten, außerorts sind es 50 Meter. Bei Menschenansammlungen müssen die Hunde dann jedoch doch an die Leine. Neben dieser bundesweiten Regelung können die einzelnen Kommunen eigene Richtlinien veranlassen. So gilt beispielsweise in München eine Leinenpflicht für Hunde mit einer Risthöhe von über 50 Zentimetern sowie generell für Schäferhunde, Boxer, Deusche Doggen und Dobermänner. Außerdem gibt es eine Leinenpflicht in öffentlichen Grünanlagen und in Fußgängerzonen und bei Kinderspielplätzen.

Hundesteuer in Bayern – Wie hoch ist die Hundesteuer?

Die Hundesteuer ist Sache der Gemeinde. Viele kleinere Ortschaften haben eine geringe Hundesteuer, die lediglich zur Finanzierung von Hundetoiletten gedacht sind. In den Städten kann ein Hund jedoch teuer werden.

Bayern – Wann gilt ein Hund als gefährlich?

In Bayern gelten fünf Rassen als Kampfhunde: Pit Bull, Bandog, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und der Tosa-Inu. Bei 14 anderen Rassen wird eine Gefährlichkeit vermutet, diese kann aber über ein Negativzeugnis widerlegt werden. Bei den Hunderassen handelt es sich um Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Bullterrier, Cane Corso, Dogo Argentino, Dogo Canario, Dogue de Bordeaux, Fila Brasilieiro, Mastiff, Mastin Espanol, Mastino Napoletano, Perro de Presa Mallorquin und Rottweiler. Allerdings ist für diese Hunde dennoch eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Die Verordnungen zu diesen sogenannten Kampfhunden sind auch gemeindeabhängig.

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