Haftpflichtversicherung Hund Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen hat einige Besonderheiten, was das Hundegesetz anbelangt. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Liste der als gefährlich eingestuften Hunde, doch es wird zudem auch zwischen kleinen und großen Hunden unterschieden. Als groß zählen Hunde ab einer Widerristhöhe von mindestens 40 cm (im Erwachsenenalter) bzw. ab einem Gewicht von 20 Kilo. Hundehalter von Listenhunden sowie von großen Hunden müssen eine Haftpflichtversicherung abschließen. Zudem müssen die Hundehalter einen Sachkundenachweis erbringen. Einige Hunderassen erfordern eine besondere Erlaubnis. Dazu zählen der Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler, Tosa Inu sowie deren Kreuzungen. Um einen solchen Hund halten zu dürfen, muss der Hundehalter mindestens 18 Jahre alt sein, über einen Sachkundeausweis verfügen, eine sichere Unterbringung für den Hund gewährleisten können und den Hund zum Beispiel über Chip eindeutig kenntlich machen. Ob eine Differenzierung nach Rasse und Größe tatsächlich sinnvoll ist, ist fraglich. Was die Haftpflichtversicherung anbelangt, so sollten Hundehalter von sowohl kleinen als auch großen Hunden darüber nachdenken, ob sie sich nicht finanziell absichern möchten. Schließlich kann ein großer und ein kleiner Hund großen Schaden anrichten. Insbesondere Verkehrsunfälle können teuer zu Buche schlagen. Gute Haftpflichtversicherungen gibt es bereits ab etwa 50 Euro im Jahr.

Leinenpflicht und Maulkorbzwang in Nordrhein-Westfalen

Die Maulkorbpflicht gilt nur für gefährliche Hunde. Es besteht jedoch die Möglichkeit über einen Wesenstest nachzuweisen, dass der Hund nicht gefährlich ist. Generell gelten Hunde folgender Rassen generell als gefährlich: Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier. Im Hundegesetz von NRW werden verschiedene Orte aufgezählt, an denen die Hunde an der Leine zu halten sind. Hier handelt es sich prinzipiell um Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten, so wie Fußgängerzonen oder Parks. Auch in Park- und Grünanlagen gilt Leinenpflicht in NRW. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Leinenpflicht sogar auf Freizeitanlagen und Wälder ausgeweitet.

Hundesteuer in Nordrhein-Westfalen

In Köln gibt es einheitliche Steuersätze, ganz gleich ob es ein gefährlicher Hund ist oder nicht. In Dortmund besteht die Möglichkeit eine Ermäßigung des Steuersatzes für gefährliche Hunde zu bekommen, insofern dieser eine Verhaltensprüfung ablegt. In Düsseldorf ist vor allem das Halten von gefährlichen Hunden sehr teuer. Der erste gefährliche Hund kostet 600 Euro, ein zweiter sogar 900 Euro!

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